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Wie wird geräuchert?

Wie wird geräuchert?

Die Möglichkeiten des Räucherns sind vielfältig und lassen sich je nach gewünschter Stimmung, nach Zweck und finanziellem Rahmen anpassen. In allen Fällen wird das gewählte Räucherwerk mit Hilfe einer Wärmequelle langsam verräuchert. Dabei breitet sich der Rauch sanft aus und entfaltet nach und nach seinen Duft. Um diesen zu intensivieren, wird Räucherwerk zum Teil mit ätherischen Ölen versetzt, die dann besonders aromatisch sind. 

Erfahren Sie im Folgenden mehr über die verschiedenen Varianten des Räucherns und finden Sie heraus, welche für Ihre Zwecke am besten geeignet ist. 

Räucherstäbchen und Räuchermännchen


Dies ist die einfachste und in der Regel auch kostengünstigste Methode und daher für Anfänger besonders gut geeignet. Für beide Arten gibt es ästhetische und hitzebeständige Halter, in welche die Stäbchen oder Männchen gesteckt werden. Anschließend wird die Spitze entzündet und die entstehende Flamme ausgepustet, wenn sie nicht von selbst verlischt. Das Räucherwerk glimmt nun über lange Zeit weiter und verbreitet seinen Duft. 

Räuchermännchen und -stäbchen können problemlos in der Wohnung genutzt werden, da nur wenig Rauch entsteht. Wichtig ist jedoch, dass hochwertige Rohstoffe verwendet werden, da der Rauch intensiver eingeatmet wird als im Freien. Diese Art von Räucherwerk eignet sich auch für dekoratives Räuchern, da die Stäbchen beispielsweise in Erde gesteckt und recht sicher von Blumen umgeben werden können. So lassen sie sich auf Altaren oder Schreinen einsetzen. Für fortgeschrittene energetische Arbeit greifen die meisten Menschen lieber auf traditionelle Räuchereien zurück. 

Das Räuchern mit Kohle


Eine klassische, rituelle Methode des Räucherns verwendet Kohle als Wärmequelle. Das Räucherwerk wird direkt auf ein Stück durchgeglühte Kohle gelegt und verbreitet in kurzer Zeit einen intensiven Duft, der mit deutlicher Rauchbildung einhergeht. 

Auch hier kommt es auf die Qualität sowohl des Räucherwerks als auch der Kohle an. Räucherwerk aus Harzen eignet sich besonders gut für diese Methode, es können jedoch alle Räuchermischungen mit Kohle verwendet werden. 

Um die Handhabung einfacher zu gestalten, bieten sich Kohletabletten an, die besonders kontrolliert und langsam verglühen. Diese werden entzündet und beginnen nach und nach zu glühen. Vor dem Auflegen des Räucherwerks sollte die Kohle weiß überzogen sein - so erkennen Sie, dass sie vollständig durchgeglüht ist. 

Bei den ersten Versuchen mit Kohle legen Sie am besten zunächst etwas weniger Räucherwerk auf und geben dann nach und nach mehr hinzu, bis Duft und Rauch die gewünschte Intensität erreicht haben. Diese traditionelle Methode des Räucherns eignet sich besonders gut für die Arbeit im Freien und für rituelle Reinigungen. 

Räucherbündel


Die gebundenen Kräuter verglühen auf besonders natürliche Art. Durch Tragen und Wedeln des Bündels lassen sich der Duft und der Rauch leicht verteilen - daher haben auch Räucherbündel einen stark rituellen Charakter und werden gern zur Reinigung eingesetzt. Die Handhabung ist leicht: Das Bündel wird an einer Seite entzündet und die entstehende Flamme ausgeblasen, sodass die Kräutermischung weiterhin glimmt. Soll das Bündel nicht vollständig verräuchert werden, kann es zum Beispiel durch Ausdrücken in Sand vorzeitig gelöscht werden. 

Aufgrund des möglichen Funkenflugs eignen sich Räucherbündel am besten für die Arbeit im Freien und sollten auch dort mit Vorsicht genutzt werden. Es empfiehlt sich, das Bündel weit vom Körper entfernt zu halten und eventuell feuerfeste Kleidung zu tragen. 

Räuchern mit dem Stövchen


Ein Teelicht im Stövchen dient als Wärmequelle für das Räucherwerk, das in ein Sieb aus Edelstahl gelegt wird. Diese Methode eignet sich sehr gut für die Arbeit im Haus, da das Räucherwerk nur langsam und sehr sanft verglimmt. Die Intensität lässt sich zudem durch den Abstand zwischen Sieb und Kerzenflamme bestimmen. Bei dieser Methode entsteht nur wenig Rauch, weswegen sie auch für kleinere Räume in Frage kommt. 

Über dem Stövchen lassen sich besonders gut Räuchermischungen verbrennen. Schmelzendes Harz gibt nach und nach beigemengte ätherische Öle frei, so dass sich der Duft über lange Zeit verbreitet. Um ein Tropfen zu verhindern, können Harze in Verbindung mit Kräutern verräuchert werden. Ein verklebtes Sieb lässt sich übrigens leicht reinigen: Nach dem Erwärmen über der Flamme, damit das Harz weich wird, lassen sich Rückstände mit einer Metallbürste einfach entfernen. 

Was ist noch zu beachten?


Natürlich ist bei allen Methoden des Räucherns eine gewisse Vorsicht geboten. Die Materialien sollten, ob im Freien oder in der Wohnung, stets mit feuerfesten Unterlagen und nur unter Aufsicht verwendet werden. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen oder - insbesondere in der Natur - Pflanzen. Das Berühren der heißen Gefäße kann zu Verbrennungen führen. Daher sollten diese stets vollständig auskühlen, bevor sie gereinigt werden. Alle Räuchermaterialien müssen außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. 

Schließlich spielt die Qualität des Räucherwerks immer eine große Rolle, sowohl aus gesundheitlicher als auch aus energetischer Sicht. Achten Sie daher stets darauf, dass in Ihrem Räucherwerk nur ausgewählte Rohstoffe zum Einsatz kommen.

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