duftendes Mariengras

Mariengras

Hierochloe odorata – ist die Bezeichnung für Mariengras. Durch den angenehmen Duft wird es auch das Vannillegras, Süßgras und Bisongras bezeichnet. Der deutsche Name hat Bezug auf die Jungfrau Maria, da das nach Waldmeister duftende Gras bei Ihrer Verehrung verwendet wurde.

Im englischen wird es als „Vanilla- oder Sweet Grass“ bezeichnet. In Europa, Nordamerika und Asian ist es weit verbreitet. Die Standorte sind jedoch zerstreut und selten. Man findet es an feuchteren, nasseren Stellen wie Flussufern, Bruchwäldern oder Pfeifengraswiesen.

Das Mariengras hat dünne, aufrecht wachsene Halme mit wenigen Knoten. Unterhalb des Blütenstandes ist sie leicht rau. Zwei bis etwa vier Millimeter lang werden die stumpfen Blathäutchen. Die unteren Blattspreiden des Mariengras haben eine Länge bis etwa 30 Zentimeter, sowie eine Breite von etwa 10 cm. Das krautige und ausdauernde Gras mit seinen dunnen Rhizomen bildet dichte Flecken.

Der unterste Teil der Blätter wird durch sein intensives nach Waldmeister duftendem Aromas für Tabak, Getränke oder Parfüms verwendet. An Festtages wird das Mariengras in einigen Teilen Preußens vor die Kirchentüren gestreut.

Beim Räuchern entfaltet das Mariengras seinen würzig, feinen Rauch. Es wirkt entspannend und harmonisiert Geist, Seele und Körper. Wenn Sie keinen klaren Gedanken fassen können, hilft eine Räuchermischung mit Mariengras die Ruhe zu fordern und dem Geist klar und wach zu werden, Es vermindert störende Einflüsse, schenkt Zufriedenheit, Harmonie und Ruhe.